| Verwünscht |
Also gut, einen echten Weihnachtsfilm gönnen wir uns. Allerdings kein
zuckersüßes Zeichentrickmärchen. Nix mit heiler Welt. In einer Realverfilmung
kommen einige der beliebten und herzergreifenden Disney-Märchenfiguren dank
eines bösen Zaubers ins New York der Jetztzeit. Diesen nicht gerade freundlichen
Spuk löst die böse Königin Narissa aus.
Sie verbannt nämlich ihre ungeliebte
zukünftige Schwiegertochter, Märchenprinzessin Giselle, am Tag ihrer Hochzeit in
die "Welt ohne Happy End". Und wo ist das unglückliche Ende am besten
aufgehoben? Heutzutage ganz einfach und zugleich logisch: Bei einem
unverheirateten Scheidungsanwalt. Nennt sich ja aktuell Single. Giselle
jedenfalls trifft in vollem Brautschmuck mitten auf dem Times Square auf einen
solchen namens Robert. Der denkt erst einmal, sie sei einem Kitschroman
entsprungen. Hat er damit nicht auch ein bisschen recht?
Das Erscheinen der Dame
allein wirbelt schon einigen Staub auf. Aber noch nicht genug damit - so taucht
auch noch ihr Bräutigam auf. Der macht das Kraut dann erst richtig fett. Die
böse Zaubererin darf in diesem Falle die wunderbare Susan Sarandon spielen.
Bezaubernd, wie sie aussieht. Da muss man zweimal hinschauen. Schließlich kennt
man die amerikanische Schauspielerin vorwiegend in stinknormalen Klamotten,
selten aufgetakelt. Nicht einmal auf den roten Teppichen fällt sie diesbezüglich
auf. In "Verwünscht" allerdings schon ...
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| Wort: Carola Kinzel / Bild: Disney |
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