| Danny Tetsuo |
Einmal mit Armin van Buuren auflegen
Danny Tetsuo alias Danny Werner ist 25 und wohnt in Halle. Der Kundenberater
eines Kabelanbieters hat eine dreijährige Tochter namens Sophie Marie, auf die
er wahnsinnig stolz ist.
Musikalisch fing bei ihm alles früh an, seine ersten "TechnoTraxx"-CDs erstand
er bereits mit neun Jahren. Die erste Begegnung, eine Scheibe namens "The Age Of
Love", gehört noch heute zu seinen Favoriten. Die Auseinandersetzung mit
melodischer elektronischer Musik führte nicht an den großen DJs aus Holland
vorbei. Zu denen gehören unter anderem Tiesto, Johan Gielen und allen voran,
laut Danny, Armin van Buuren. Seit 1998 steht Danny selbst an den Plattentellern
und serviert seinen Musikgeschmack.
BLITZ!: Glaubst Du, dass Du mit Deinem
Musikinteresse einer Randgruppe angehörst? Oder ist Trance in Deutschland
populär?
D.: Sicher Randgruppe, zumindest hier in
Halle. Obwohl ich immer mehr mitbekomme, dass viele Leute auch richtigen Trance
mögen. Man glaubt es kaum, und auch der Freundeskreis wird zu der Musik
gezwungen - mit Erfolg. Aber so allgemein gesehen sind Trancer doch schon lange
keine Randgruppe mehr.
BLITZ!: Wie stehst Du zum Erfolg?
D.: Erfolg kommt bei mir in Sachen Musik
eigentlich nicht an erster Stelle. Mir geht es ja eher darum, den Leuten zu
zeigen, was wirklicher Trance ist. Die meisten verbinden ja so einen
Eurodancemist wie Special D., Groove Coverage oder Jan Wayne mit Trance. Wer
genauer hinhört weiß, dass dazwischen Welten liegen. Um dies zu zeigen, suchen
wir auch immer Auftritte. Unser positives Feedback kommt immer erst nach dem
Set. Anbei sollte man vielleicht auch nicht unsere eigene Partyreihe vergessen,
wo wir selbstverständlich den Schwerpunkt auf Trance setzen. Leider ist es aber
immer wieder schwierig, da wir die ganzen Veranstaltungen privat finanzieren und
leider noch keinen richtigen Sponsor gefunden haben.
BLITZ!: Hast Du ein bestimmtes Ziel als DJ?
D.: Einmal mit Armin van Buuren auflegen! Im
wesentlichen aber eine noch ganz lang anhaltende musikalische DJ-Zusammenarbeit
mit Michel alias Technok, mit dem ich die bislang größten Auftritte bei
HAL-ucination meets Ton Aus Strom - wo wir neben Markus Schulz, Andrew Bennett
und Ronski Speed auflegten - bestritten habe. Und, dass es auch mit unseren
Produktionen weiter voran geht. Hätten wir Matze "Pulque" Warmholz nicht, dann
würde das Ganze noch ewig dauern. Vielleicht kommt ja auch mal einer unserer
Tracks groß raus. Mal sehen, was unser Label Electrogroove Records uns noch so
einbringt.
BLITZ!: Was hören wir in naher Zukunft hört
von Dir?
D.: Ich hoffe auf mehr Releases von Matze,
Michél und mir als Strobophonia und vor allem unseren nächsten Track "Subdominate".
www.strobophonia.de
www.myspace.com/strobophonia
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| Wort und Bild: Kai Waldowski |
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