| Lissi und der wilde Kaiser |
Wenn
Michael "Bully" Herbig einen neuen Film herausbringt, ist das ganze Land
gespannt. Sein "Schuh des Manitu" und "(T)Raumschiff Surprise - Periode1" ließen
die Kinokassen klingeln. Der Erfolg scheint also vorprogrammiert, wenn es
diesmal um die gute Lissi und ihr braves Franzl geht. Herausgekommen ist auf
alle Fälle erst einmal ein Animationsfilm. Der hält sich selbstredend "streng"
an die historischen Wahrheiten. Und dann die Synchronstimmen! Da sind Gott sei
Dank die üblichen Verdächtigen versammelt: Christian Tramitz, Rick Kavanian und
der große Meister höchstpersönlich. Da ist der Inhalt beinahe schon Nebensache.
Kaiserin Lissi (nicht zu verwechseln mit Sissi) lebt mit ihrem herzigen Franz am
österreichischen Hof, und es mangelt ihnen weder an inniger Zuneigung noch an
Geld. Sie wissen sich die Zeit zu vertreiben, golfen mit Schokoladenkugeln,
lieben
einander und regieren auch ab und an ein bissel vor sich hin. Also alles in
feinster Harmonie bis, ja bis die arme Lissi entführt wird. Wie schrecklich!
Doch der Franzl, der wilde, der Kaiser, begibt sich auf die Suche nach seiner
geliebten Lissi. Den Rest schaut Ihr Euch gefälligst selber an!
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| Wort: Carola Kinzel / Bild: Constantin |
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