| BLITZ!-Gastro-Cup |
Der
Pokal geht an die Gose
Was haben 500 Würste, über 200 Steaks, über 28 Grad im Schatten, über 2.000
Barfüße und vier Volleybälle gemeinsam? Nun, jede Menge.
Addiert man das mit über 50 Kästen Bier, über 1.000 Dosen Red Bull und 120
Tonnen Sand, bekommt man am Ende das wohl heißeste Beachvolleyball-Turnier des
Jahres raus. Doch damit haben wir gerechnet, als wir für den 12. August etwa
vier Dutzend Wirte hiesiger Lokale samt Personal zum dritten BLITZ-Gastro-Cup
luden. Schon tags zuvor war der Austragungsort feuchtfröhlich gefüllt.
Allerdings feucht auf Grund des steten Regens, und fröhlich waren lediglich die
Horden von Fröschen, die zwischen den flüssigen Sandplätzen herumsprangen, auf
denen wir tags darauf Mannschaften und Fans erwarteten. Der liebe Gott muss ein
Biertrinker, Bratwurstesser oder Volleyballer, auf alle Fälle aber den
halleschen Gastronomen wohlgesonnen sein, denn pünktlich zum Start, 10 Uhr
vormittags, schien die Sonne, trat man in trockenen Sand und zog Badehose und
Bikini an. Nach knapp 90 Spielen und etwa acht Stunden Sport ging der heilige
Gral der Gastronomie an das "zu professionelle" Team der Gosenschänke. Im Finale
verlor das Friedrichsbad Zwintschöna, trotz Heimvorteils, gegen die Liebhaber
obergärigen, milchsäurehaltigen Bieres. Bronze holten sich Unos Pizzabäcker, und
wir, der BLITZ!, jubelten als stolze Viertplatzierte. Nun ist der Pokal für ein
Jahr in der Schänke in der Burgstraße zu besichtigen.
Damit war der Spaß aber nicht abgepfiffen, ging es zur After-Sports-Party in die
Palette. Noch einmal wurde zur Gastro-Playback-Show gewetteifert. Das N8-Café
gewann dabei als Modern Talking ein riesiges Partypaket mit Schnaps, Bier, Cola
und Grillgut. Dass Dieter Bohlen doppelt am Mikro stand, lag nicht am Alkohol.
Ein etwas unbeachteter wie spontaner, aber um so überraschender Höhepunkt, war
die Premiere einer neuen Halle-Hymne, "Halle, du meine Perle", die unser
allseits geschätzter Achim zum Besten gab. Dieser Song hat Potenzial, geht ins
Ohr und funktioniert sogar, wenn man ihn grölt. Stunden später fand ein
fantastischer Tag sein jähes Ende, als der nächste bereits graute. Ohne die
freundliche Unterstützung von Barner Partyservice, Red Bull, Havana Club,
Vita-Cola, Ur-Krostitzer und der Firma GBT, Gesellschaft für Baustoffe und
Transport mbH Ostrau, wäre alles so schön nicht geworden. Dankeschön!
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| Wort: Thomas Leibe / Bild: Thomas Leibe, Lars
Wilken |
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