| Transformers |
Die
Werbung läuft auf vollen Touren, ein Anbieter von gefüllten Pappbrötchen hat
neben seinen Zwischenmahlzeiten schon die passenden Figuren in der Tüte. Die,
also die Figuren, gibt es nämlich schon ziemlich lange. Genau seit 23 Jahren.
Und diejenigen, die damals weltweit damit großgeworden sind, sind folglich im
besten Kinogängeralter. Schon bei ihrem Start begleitete sie eine Fernsehserie,
eines der vielen Zeichentrickabenteuer. Erzählt wurden jeweils die Geschichten,
die sich hinter der Entstehung der einzelnen Figuren verbergen. Und diese
Figuren sind ganz clever gemachte Roboterteilchen, die sich mit wenigen
Handgriffen umwandeln lassen in Autos, Kampfmaschinen oder Flugobjekte. Das nur
zur Erklärung für die eine oder andere Leserin, die keinen Bruder oder gar schon
Sohn hat, die damit aufgewachsen sind. Klar doch, dass es natürlich auch längst
die passenden Videospiele gibt. Und eigentlich gab es ja auch schon einen Film,
den man passend und schlicht "The Transformers: The Movie" betitelt hatte. Das
war im Jahr 1986 und ein Trickfilm. Alles Schnee von gestern. Schließlich ist
besagte neue Generation an Kinogängern herangereift, die es zu begeistern gilt.
Diesmal allerdings nicht mit computeranimierten Trickfiguren, sondern mit echten
Schauspielern. Und es handelt sich auch um kein Remake des ersten abendfüllenden
Kinostreifens. Nein, alles ist neu. Nicht ganz. Immerhin handelt es sich nach
wie vor um denkende und
mitfühlende
Maschinenwesen aus den Weiten des Alls. Man ahnt: Die wollen auf die Erde. Sie
werden uns bedrohen, und wir werden alles tun, um sie von unserem schönen blauen
Planeten wieder zu vertreiben. So einfach ist das dann aber auch wieder nicht,
denn nicht alle Transformers sind böse. Die Entscheidungsschlacht um das
Universum, die auf der Erde ausgetragen wird, inszenierte kein Geringerer als
Michael Bay, der schon mit "Armageddon" bewiesen hat, dass er sich im Weltall
genauso zu Hause fühlt wie auf der Erde. Und auch in "The Rock", dem Felsen der
Entscheidung, oder in der kriegerischen Geschichte der Menschheit, in "Pearl
Harbor", kennt er sich aus. Das wird wohl auch der Grund dafür gewesen sein,
dass ihn Produzent Steven Spielberg mit der Realisierung seines diesjährigen
Beitrags zum amerikanischen Unabhängigkeitstag beauftragt hat. Am 4. Juli, also
am dortigen Independence Day, startete "Transformers" nämlich in den USA. Das
war auch schon mal weltweit geplant, erfolgt nun aber getrennt, und so kommt der
Film bei uns erst Anfang August in die Kinos. Und dann erfahren auch wir, was es
mit dem Energon Cube, dem
Schlüssel
für die Alleinherrschaft, auf sich hat und warum deshalb die Bösen, die
Decepticon-Transfomers, über die Erde herfallen und den jungen Sam jagen. Der
besitzt nämlich - ohne es selbst zu wissen - die Karte, auf der die Quelle der
Allmacht zu finden ist. Aber keine Angst, es gibt Helden, und in diesem Falle
sind es die Autobots. Ob das die aus der französischen Autowerbung sind, in der
sich das Teil immer ausklappt und rumrennt, um dann doch wieder zu fahren?
Antwort gibt da einzig und allein der Kinobesuch ...
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| Wort: Carola Kinzel / Bild: Universal Pictures |
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