| Kampf um die Sonne |
Sunshine
Manchmal müssen es gar nicht die großen Namen sein. "Sunshine" ist ein
mutiges Werk, das allein auf den Plot und die Inszenierung vertraut. Regisseur
Danny Boyle stellte sich ein Ensemble mit Darstellern aus den USA, Japan,
Malaysia, Australien, Neuseeland, Irland und Großbritannien zusammen. Mancher
hat wohl schon in Kassenschlagern mitgewirkt, es aber noch nicht zum
wohlklingenden Namen gebracht.
Wie
der Titel beim Genre Science Fiction unschwer erahnen lässt, geht es um unsere
Sonne. Die und mit ihr die Menschheit beginnt in 50 Jahren zu sterben. Im Film.
Daher macht sich eine internationale Crew samt Raumschiff auf, um sie wieder zum
Glühen zu bringen. Ergo befindet sich an Bord auch eine gewaltige Bombe, mit der
die Sonne "angetrieben" werden soll. Die Verantwortung und die ganze Hoffnung in
Sachen Menschheit ruht auf "Icarus II".
Man ahnt, es hat schon mal ein Schiff namens Icarus gegeben. Nummer I war sieben
Jahre zuvor in ähnlicher Mission aufgebrochen, dann aber spurlos verschwunden.
Der Nachfolger begegnet ihm nun auf seinem Weg. Nicht ohne Folgen! Durch einen
Fehler geraten alle in tödliche Gefahr, es kommt zu einem Kampf um Leben und
Verstand.
Die Idee zum Film kam Drehbuchautor Alex Garland, als er einen Artikel in einem
Wissenschaftsmagazin gelesen hatte.
Danach
wollte er aus seiner Sicht schildern, was passieren könnte, wenn man sich der
Herausforderung stellt, ins All zu reisen, um die Menschheit vielleicht zu
retten. Wie geht man mit dem daraus resultierenden Druck um?
Acht Monate später traf Garland den Regisseur Danny Boyle in einem Londoner Pub
und gab ihm das Skript. Schon am nächsten Tag rief Boyle begeistert zurück.
Glücklicherweise war auch der Produzent sofort begeistert ...
Jetzt kommt es auf uns an.
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| Wort: Carola Kinzel / Bild: Fox |
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