Geniessen und entdecken perfekt kombiniert

ThailandBezauberndes Thailand

Nung, song, sam - eins, zwei, drei. Wir waren nicht das erste Mal in Thailand und sicher nicht das letzte Mal. Diesmal wollten wir uns erst erholen und uns danach mit neuer Kraft in den Trubel stürzen. Zu Beginn unserer Reise suchen wir also nach Ruhe, Strand, Sonne und leichtem Leben. Wie geschaffen dafür ist Ko Samet, eine kleine Insel im Golf von Thailand, gerade einmal zehn Kilometer lang. Die Straßen sind kaum befestigt, die Sandstrände dafür wunderweiß und das Wasser türkis wie im Katalog. Samet ist eine Insel, die zum Faulenzen einlädt, sagen die Einheimischen selbst. Das Wochenendziel vieler Thais liegt etwa zwei Autostunden östlich von Bangkok und bietet alles Mögliche: Naturschutzgebiete und Party, Relaxen und Massagen am Strand, Aussteiger in Flowerpower-Manier, Feuergaukler, Perlenketten, frisch gekochtes Essen direkt am Meer, sanften Wellengang und endlose Sonnenuntergänge. Wir sind in Ao Prao untergekommen, einer kleinen Oase an der Westküste, gelegen in einer romantischen Bucht. Auf Samet gibt es Unterkünfte für jeden Geldbeutel, die Insel ist sehr beliebt bei Rucksacktouristen.
ThailandGut erholt geht es in die pulsierende Metropole Bangkok. Shopping, Party, Sightseeing - hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. 1782 vom ersten König der bis heute regierenden Chakri-Dynastie zur Hauptstadt erhoben, ist Bangkok ein Hort weltberühmter Kunstschätze. Die bedeutendsten davon sind mit Sicherheit die schimmernden buddhistischen Tempel und Paläste. Der Große Palast, die Attraktion der Stadt, selbst wenn man schon dreimal dort gewesen sein sollte, ist ein Muss bei jedem Besuch! Angesichts der Vielfalt und Pracht gibt es immer wieder Neues zu entdecken, könnte man stundenlang Einheimische, Touristen und Mönche beobachten. Aber: Denkt daran, Euch angemessen zu kleiden. In den Tempeln sind nackte Schultern nicht gern gesehen, das betrifft auch nackte Beine, die unter kurzen Röcken und Hosen hervorschauen. ThailandZwei weitere Hinweise: Fahrt per Boot durch die Sechsmillionenstadt und Ihr seid schneller als irgendwie sonst. Und besucht den Wochenendmarkt! Das Angebot dort reicht von gefälschten Uhren über alte Möbel bis hin gar zu lebendigen Schildkröten und Igeln. Bei aller eigenen Faszination ist Bangkok ebenso Ausgangspunkt für reizvolle Tageausflüge, Kurztrips, die einen in eine andere Welt eintauchen, die Geschichte Thailands greifbar erleben lassen. Die schwimmenden Märkte, nur eine Autostunde entfernt, zeigen uns faszinierende Bilder. Im farbenfrohen Getümmel fühlen wir uns wie auf einer Reise in die Vergangenheit des südostasiatischen Landes, auf einer Reise in eine Zeit, in der an dieser Stelle Boote das Haupttransportmittel waren. Hier gibt es nichts, was es nicht zu kaufen gibt, von kostbaren Holzschnitzereien über Kitschfiguren aus Plastik bis hin zu getrockneten Insekten als Touristenmitbringsel oder Suppenzusatz. Toll auch: Überall wird gekocht und gegessen. Unsagbar lecker!
Oder die Ruinen der ehemaligen Hauptstadt Ayutthaya, etwa 70 Kilometer stromaufwärts von Bangkok zu finden, zeigen, welche Macht und welcher Glanz hier einst geherrscht haben. Die Reste von über 30 großen Tempeln und schier unzählige Statuen und Überbleibsel werden Euch das Staunen lehren. König U-Thong machte Ayutthaya 1350 zur Hauptstadt seines Reiches. 417 Jahre später, im Jahre 1767, fiel die Residenz einer Invasion der Burmesen zum Opfer und wurde in Schutt und Asche gelegt. 15 Jahre später wurde Bangkok zur Hauptstadt ...


Kleiner Thailand-Knigge
  • Die Thais sprechen sich grundsätzlich beim Vornamen an, niemals mit Familiennamen. Dem Vornamen wird bei der Anrede die Silbe Khun (für Herr oder Frau) vorangestellt. Man begrüßt sich nicht mit Handschlag, stattdessen legt man seine Handflächen über der Brust aneinander und verbeugt sich.
  • Berührt einen Thai niemals am Kopf, da dieser der Sitz der Seele ist und somit als heiligster Teil des Körpers gilt.
  • Vor Betreten des Inneren eines Tempels oder Privathauses ist es Sitte, die Schuhe auszuziehen.
  • Bei einem Besuch des Grand Palace, des Wat Phra Keo sowie anderer religiöser Stätten ist in Bezug auf die Kleidung und das Benehmen die gleiche Rücksichtnahme wie überall auf der Welt geboten. Strandkleidung ist hier fehl am Platze.
  • Buddhistische Mönche, Buddhastatuen und andere religiöse Symbole sollten mit dem gebührenden Respekt behandelt werden.
  • Frauen dürfen buddhistische Mönche nicht berühren (und umgekehrt) und ihnen auch nichts in die nackte Hand geben.
  • Die Thailänder sind ein sehr höfliches und zurückhaltendes, dabei sehr freundliches Volk. Zeigt deshalb eventuellen Ärger nie und bleibt auch bei möglichen Auseinandersetzungen stets ruhig und höflich.
  • Vermeidet jede kritische Bemerkung über das Königshaus.
  • Es gilt als unfein, beim Sitzen die Füße in die Richtung einer Person zu strecken.
Thailändisches Fremdenverkehrsamt


ThailandBLITZ!-Reise-Tipp
www.blitz-reise.de

Leserreise Bezauberndes Asien
Bangkok & Ko Samet ab 1.490 Euro p.P. im DZ
14 Tage ab/bis Frankfurt mit Linienflügen der ROYAL BRUNEI

Infos & Buchung: Telefon (0341) 461 82 13
powered by Asian Adventure
www.asian-adventure.de 

Unser Tipp: Das Sofitel Hotel in Bangkok scheint wie eine Insel der Ruhe; Design und Service in Perfektion werden geboten und machen das Haus zum bezahlbaren Luxushotel mitten im Zentrum der Stadt und zum idealen Ausgangspunkt für Entdeckungstouren.
 
Wort und Bild: Tom