Gastro-Cup 2006

Barfuss im Sand

Als BLITZ! und Red Bull letzten Sommer zum ersten Mal den wahrscheinlich weltweit einzigen und noch nie dagewesenen Gastro-Cup veranstalteten, ahnte niemand, dass die ersten Fragen nach einer Neuauflage schon mit Silvestergrüßen ins Haus flattern würden.


Ja, man hat uns geradezu genötigt, 2006 die Gastronomen und alle die mit dranhängen zum Spiel zu bitten. Und so darf sich die hallesche Theken- und Tresengesellschaft den 30. Juli rot und fett im Kalender anstreichen. Auf dem Sand, der die Welt bedeutet und auf dem im letzten Jahr König Fußball mit Füßen getreten wurde, soll in diesem Kaiser Volleyball die Szenerie beherrschen. Zielort ist nicht die Peißnitz, sondern jene Stelle, an dem der Längengrad 11,95 den Breitengrad 51,56 kreuzt. An dieser Kreuzung, unweit der halleschen Tore, liegt das herrlich versandete Friedrichsbad Zwintschöna. Dort gibt es soviel feinsten Meeressand, dass er für drei Spielfelder langt, und auf diesen wird Beach-Volleyball gespielt - barfuss versteht sich. Fünf Feldspieler sollten sich pro Mannschaft finden. Die Frauenquote wurde auf zwei pro Team erhöht. Das soll nicht nur für Gleichberechtigung sorgen, sondern vor allem für schöneres Aussehen. Gegen zehn schrillt der Anpfiff. Dann dürfen wir gespannt sein, ob sich das The One wieder die (Bein-)Kleider vom Leibe reißt, ob sich das Flowerpower erneut den letzten Platz schön feiert oder ob das ehemalige Turm-Team den Wanderpokal rausrückt, der nach eigenen Recherchen irgendwo im Volkspark die Regale ziert. Wie auch immer die Spiele ausgehen, es zählt der Spaß und der olympische Gedanke, und so steigt am Abend für alle Olympioniken die ultimative After-Show-Party im Enchilada, auf der der Sieger doch hoffentlich ganz sportlich einen ausgibt. Das Startgeld für dieses Gastronomen-Beachvolleyball-Turnier beträgt pro Team 40 Euro. Anmeldeschluss und letzter Zahltag ist der 10. Juli. Alle weiteren Informationen bekommt Ihr im BLITZ!-Büro in der August Bebel-Straße 3 und telefonisch unter der 4789898. Sport frei!
 
Wort: Thomas Leibe / Bild: P.D.