Smoke Blow

Smoke BlowRocken, bis die Pfeife raucht

Smoke Blow sind Lieblinge der Musikpresse. Die sechs Kieler wurden mit ihrem 2003er Album "German Angst" vom Intro als Spektakel des Monats geadelt und gelangten in die Jahres-Redaktions-Charts! Im Visions wurde die Platte eine "Schönheit" und in Ulysses und Westzeit CD des Monats.


Das Ox verteilte 100 von zehn Punkten, und im WOM-Magazin gab's im Jahresrückblick sogar den Ordensschlag. Es ist schon erstaunlich, dass gerade eine Band mit solch extremer Musik in allen Nischen Anerkennung findet. Denn Smoke Blow machen richtig bösen Punk-Hardcore, dem jede Spur Kompromissfähigkeit fehlt.
Beliebt sind Smoke Blow auch bei den Musikerkollegen. Beim aktuellen Album "Dark Angel" standen den Kielern Volker Bertelmann und Torsten Mauss aka Toneträger zur Seite, die das Album mit dem elektronischen "Void" als Outro abrunden. Daneben veredelten Gitarren-Schwergewicht Tom Schwoll (ex-Jingo De Lunch, Sin City Circus Ladies, etc.) und Oberarzt Bela B. Felsenheimer das aktuelle Machwerk.
"Dark Angel" ist Weiterentwicklung und Überraschung zugleich: Mal böse, mal einschmeichelnd, kratzig, rau, brutal, aber dennoch irgendwie Pop und äußerst hitkompatibel. Smoke Blow spielen stil- und zielsicher, eingängig wie nie zuvor und doch mit der gewohnten Ladung Aggressivität. Der lassen die Norddeutschen auf der Bühne freien Lauf. Die Rock Hard beschrieb das Ereignis mit den Worten: "Die schmierigen White-Trash-Typen versprühten mit ihrer Mischung aus Stoner-Rock und Hardcore so viel Energie wie ein explodierender Tanklaster, wobei sich vor allem Sänger Jack Letten hervortat. Der im richtigen Leben als Kindergärtner arbeitende Frontmann drehte auf der Bühne völlig ab und verband auf geniale Art schiere Aggression mit selbstironischem Humor. Der Natural Born Rockstar machte jede Menge lustiger Ansagen und sang mal wie einer dieser Hardcore-Bullterrier, mal wie John Garcia (Kyuss) und mal wie Neil Fallon (Clutch), an den er auch von der Ausstrahlung her erinnerte. Höhepunkte seiner Performance waren sein augenzwinkernder Striptease und sein Sprung in den wilden Moshpit, in dem er sich aus einem frisch verschwitzten Biker-Stiefel (!) ein Bier genehmigte."
Na dann macht Euch mal frisch, denn Smoke Blow kommen in die Stadt!


Termine:
28.04. Erfurt, Centrum
07.05. Dresden, Scheune
 
Wort: Ullrich Bemmann / Bild: P.D.