| Seeed |
Reggae im Bassgewitter
Seeed sind schwerst angesagt. Seeed sind eine groovende Soundbombe, das Phatteste wahrscheinlich, was dieses Land derzeit an Dancefloor-Riddims zu bieten hat. Das weiß man längst auch im Ausland.
Auf einer Südafrika-Tour outeten sich eine Menge Konzert-Gäste als Fans, die Single "Waterpumpee" wurde 2002 ein Riesenhit auf Trinidad und Tobago! Im selben Jahr räumte die Band ihren ersten Echo ab.
Angefangen hat alles vor sieben Jahren. 1998 hatte Pierre Baigorry a.k.a. Pete Fox zum Berliner Karneval der Kulturen eine Marching-Reggae-Band auf die Beine gestellt. Mit mehreren Trommlern und Bläsern ging es raus auf die Straße. Das Ganze war eher als loses Projekt gedacht, weniger als feste
Band. Der Ausgang war offen, keiner plante für lange - doch die Sache schlug voll ein. Die pumpenden Bässe eroberten Berlin im Sturm. Im Jahre 2000 gab es die erste EP, ein Jahr später das Debüt-Album "New Dubby Conqueros", das sofort in die Top 20 ging.
2003 erschien "Music Monks". Der Seeed-Sound war gefunden, das Album stieg bis auf die Vier in den Charts, drei Singles wurden ausgekoppelt und fanden sich ebenfalls alle in der Verkaufshitparaden wieder.
Dann ging es auf Tournee - um die ganze Welt. Denn dieser elfköpfige Haufen ist nicht nur komplett verrückt, sondern auch enorm spielwütig. Egal, wo sie auch waren, überall sprang der Funke über, diesen Bässen kann sich einfach kein Tanzbein entziehen.
Nicht nur das Publikum, auch die Kritik ist begeistert von diesem multikulturellen und mehrsprachigen Dancehall-Reggae: Inzwischen haben Seeed schon drei Echos abgefasst.
Mit "Next" ist auch das dritte Album am Start. Seeed sind endgültig zur echten Band zusammengewachsen, alle elf haben sie an den neuen Tracks mitgebastelt. Pierre ist nicht mehr der alleinige musikalische Chef. Doch das stört ihn wenig: "'Next!' ist ein extrem vielfältiges Album geworden. Die
verschiedenen Einflüsse waren eine echte Bereicherung. Es gab diesmal etwa 30 Beats, die von elf Köpfen erdacht wurden. Und trotzdem hat das Album einen deutlichen roten Faden. Man sieht jetzt, wie viel Potenzial in den einzelnen Bandmitgliedern steckt, das wir vorher gar nicht genutzt haben."
Na dann!
Termine
02.02. Leipzig, Haus Auensee
16.02. Dresden, Neue Messe
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| Wort: PM / Bild: P.D. |
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