Cole-Porter-Musical

Anything Goes"Anything Goes" an der Operette

Zur nächsten Premiere am 27. Januar in der Staatsoperette erwartet Euch eine turbulente, abwechslungsreiche Story, aberwitzige Charaktere und eine eingängige, ungemein jazzige Musik - Cole Porters Musical "Anything Goes" hat alles, was ein großer Broadway-Erfolg braucht. Und so wurde diese Show 1943 nach ihrer New Yorker Uraufführung zu einem Triumph für ihren Komponisten. Songs wie "I Get A Kick Out Of You", "Blow, Gabriel, Blow" oder der Titelsong "Anything Goes" wurden innerhalb kürzester Zeit zu vielgesungenen Hits.


Eine Seereise von New York nach London auf dem Kreuzfahrtschiff S.S. Amerika bringt die unterschiedlichsten Menschen mit den verschiedensten Absichten zusammen. Ein englischer Adliger, der eine Millionenerbin heiraten soll, aber eigentlich deren Mutter liebt, ein Gangsterpärchen, das dem FBI entfliehen will, ein blinder Passagier, der es sich zum Ziel gesetzt hat, seine verflossene Geliebte zurückzugewinnen, die als ehemalige Laienpredigerin in England nun eine Karriere als Nachtclubsängerin anstrebt, und ein Börsenmakler sorgen an Bord des Luxusliners für ein gehöriges Durcheinander, an dessen Ende sich neue und alte Paare finden.
In der weiblichen Hauptrolle der Reno ist Susanna Panzner zu erleben. Die gebürtige Bielefelderin ist auf den wichtigen Brettern der Musicalszene zu Hause. Ob in Wien bei "Elisabeth", in Basel in "Grease" oder im Berliner Theater des Westens mit den "Drei Musketieren" - Susanna Panzner hat sich als Musicaldiva einen Namen gemacht.
Nach der Produktion in Dresden steht sie vor einem weiteren Schritt auf ihrer Karriereleiter. Ab März ist sie als Donna und Tanja am Operettenhaus Hamburg im ABBA-Musical "Mamma Mia" zu sehen. In Ihrer Freizeit hört Susanna gern Puccini und lateinamerikanischen Tango und mag Luciano Pavarotti, Barbara Streisand und Anastacia. Auf der Leinwand kann sie sich für Harrison Ford und Jack Nicholson begeistern. Ob ihr Lieblingsparfüm Chanel No. 5 so gut wie ihr Sopran über den Orchestergraben trägt, werden wir sehen beziehungsweise riechen.
 
Wort: Tobias Kade, P.D. / Bild: Stephan Floss