Gastlichkeitsreihe
Monat für Monat essen und trinken wir uns durch die Lokale der Stadt und Umgebung, machen uns Notizen, ein paar Fotos und geben Euch anschließend gastronomische Ausgehtipps.
Ausflugsziel Burg Querfurt
Eine der faszinierendsten romanischen Burgen Mitteldeutschlands - Burg Querfurt ist über 1.000 Jahre alt, mit mächtigen Mauern und trutzigen Türmen. Sie ist von solch einer Ausdehnung, dass man die Wartburg hier sieben Mal unterbringen könnte. Das einmalige Ensemble ist optisch und restauratorisch in einwandfreiem Zustand.
Hier weht der Atem des Mittelalters durch die starken Tore, durch die Säle und Gewölbe. Drei Türme bestimmen das Bild der Anlage, ihre markante Silhouette ist weithin zu erkennen, egal, von welcher Richtung man sich der Stadt nähert. Dabei liegt sie nicht auf einem hohen Felsen, den man mühsam ersteigen muss, sondern im Stadtgebiet sehr flach und günstig zu erreichen. Beste Voraussetzungen für die Gastronomie im Fürstenhaus. Hier sorgen die Burggastronomen natürlich für die Burggäste und deren Hunger nach langer Besichtigungsrunde. Vor allem aber bieten die Räume themenbezogene Gastronomie zu den verschiedensten Anlässen. Ratsam ist das Studium des reichhaltigen Programmes, das immer viel mit Gastronomie zu tun hat. Jeden 2. Sonntag im Monat gibt es einen Themenbrunch (am 18.11. beispielsweise Swing & Jazz), am 1. Montag Konzerte am Kamin. Und zu Halloween am 30. Oktober darf man sich bei finsterer Schlossmusik gepflegt gruseln.
Auch die kommende Weihnachtszeit hält Schmeckerchen bereit: So werden vier verschiedene Advents-Brunchs zu jeweils anderen Themenbereichen geboten, untermalt mit Live-Musik aus allen Gegenden dieser Welt - von Merry Christmas bis Feliz Navidad. Die Silvesterparty ist leider schon ausgebucht, dafür gibt es am 5. Januar eine Neujahrsfete mit zwei Bands und Partymusik.
Besondere Angebote werden möglich, wenn sich kleinere und größere Gruppen anmelden, privat oder im Rahmen der Firma. Im prächtigen Großen Saal, dem stimmungsvollen Fürstenkeller, dem Kaffeesalon oder dem rustikalen Kaminfoyer können von 25 bis 90 Personen verwöhnt werden. Buchbar sind zum Beispiel das “Querfurter Rittermahl“ und das “Ottonische Kaisergelage“, das einen Eindruck vermittelt, in welch opulentem Saus und Braus die Kaiser damals gelebt haben. Hier finden Gastronomie und Architektur in idealer Weise zusammen, das verspricht unvergessliche Abende mit Genüssen für alle Sinne. Die Kosten des Kaisermahls bewegen sich pro Schmausenden bei 26 Euro, dafür können auch wir Heutigen uns mal leisten, was früher den Rittersleuten vorbehalten war.
Aber auch für die Traumhochzeit bis zur großen Firmenparty bietet das Gelände reichlich Platz. Die Terrasse fasst 200 Personen in einem beheizbaren Zelt, im Sommer bis zu 350. Eine Bühne ist genauso installierbar wir eine Tanzfläche. Selbst die komplette Burg ist mietbar, da können dann bis zu 5.000 Menschen auf hohem Niveau rundum versorgt und unterhalten werden. Hotels gibt es im näheren Umfeld ausreichend.
Die Gastronomie im Fürstenhaus hat täglich 10.30 Uhr bis 22 Uhr geöffnet.
Burg Querfurt
Telefon (034771) 400 42www.fuerstenhaus-burg-querfurt.de • www.burg-querfurt/erlebnisburg/gastronomie
Wort: F.W. / Bild: www.Burg-Querfurt.de, VHMA & Partner, www.seeyou-werbung.de
Goldener Herbst
BLITZ!-Mixbar!
Willkommen an der BLITZ!-Mixbar! Gemeinsam mit Peter Henkel, langjähriger Vorsitzender der deutschen Barkeeper-Union, weihen wir Euch in ein paar Basics des Barmixens ein, natürlich mit praktischen Ideen zu wirklich pfiffigen Drinks. Schon bald werdet Ihr Familie und Freunde an der Hausbar mit einer Reihe fantastischer Cocktails bewirten können!
Für den Begriff Cocktail gibt es mehrere Erklärungsmuster. Das glaubhafteste liefert Peter Henkel, der in Leipzig ständig in der First Whisky Bar (Strohsack-Passage) präsent ist und BLITZ! die entscheidenden Tipps gab. Nach seiner Version stammt der Begriff von den im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts sehr beliebten Hahnenkämpfen. Dem Sieger wurde die bunte Schwanzfeder des unterlegenen Hahns übergeben, deren Farbspiel eiferten die Drinks nach. Daraus ergibt sich spontan die Frage: Warum stammt die Krone der Getränkezubereitung ausgerechnet aus dem Wilden Westen, der doch alles andere als die Heimat der Feinschmeckerei war? Die Antwort ist einfach: Das Mischen von Alkoholika ist nicht erfunden worden, um neue Freuden für anspruchsvolle Gaumen zu kreieren. Vielmehr war der den Cowboys meist ausgeschenkte Fusel so widerlich, dass die Barmänner versuchten, ihn mit allerlei Zusätzen, z.B. Fruchtsirup, trinkbar zu machen. Das galt auch für Lateinamerika. Die Urform des berühmten Caipirinha, der bekanntlich in den ländlichen Gegenden Brasiliens erfunden wurde, bestand aus Cachaça, weißem Rohrzucker und viel Knoblauch. Einfach, weil der Zuckerrohrschnaps ohne das Gewürz nicht runterzukriegen war. Würde heute kein Mensch mehr trinken.
Denn in der Gegenwart ist es genau umgekehrt: Cocktails brauchen hochwertige Zutaten, jeder Cocktail ist nur so gut wie sein schlechtester Bestandteil. Deshalb gilt: Wenn in unseren Rezepten VITA Cola, VITAOrange, Exotic oder Zitrone steht, dann ist auch genau das gemeint.
Zum Einstieg eine frische, fruchtige Drink-Empfehlung für den goldenen Herbst, eine pfiffige Caipi-Variation: Limetten stößeln (der Profi sagt "madlern"), Crushed Ice drauf, 2 cl Monin Zuckersirup und 4 cl guten Cachaça. Das Ganze mit VITA Zitrone auffüllen. Ein Drink von kristalliner Klarheit, unschuldig aussehend, aber eine Geschmacksrakete! Wer mehr experimentieren will: Den Cachaça durch Aperol ersetzen, das ergibt eine wunderschöne, transparente Farbe und wird quasi zum Aperol-Supersprizz. Doch während wir den ersten Schluck genießen, denken wir sofort an jene, die aus welchen Gründen auch immer keinen Alkohol trinken wollen oder können. Sie sind in fröhlichen Gesellschaften oft einem hohen Rechtfertigungsdruck ausgesetzt: Auf einem Tisch mit zehn halben Litern Pils fällt das Glas mit roter Brause nun mal auf. Nicht so beim Cocktail: Hier lassen sich raffinierte Kreationen zaubern, die sich hinter den alkoholischen Getränken nicht verstecken müssen! In unserem VITA Virgin Caipi ersetzen wir den Cachaça einfach durch Monin Bitter, einen Fruchtsirup, der sich in der Barkeeper-Branche eines besten Rufs erfreut. Schmeckt auch sehr gut!
Wort: F.W. / Bild: Torsten Reineck
BLITZ! LEIPZIG
weitere Themen in diesem Monat:
Gastrovorstellungen 2012/2013:
- Sommer in Leipzig
- Toscana
- Lust auf Genuss
- Papa Hemingway
- La Playa
- Empfehlungen für den Frühlingsausflug
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